Autor: ysquare

  • Mehrweg für Weinflaschen? Klar geht das!

    Mehrweg für Weinflaschen? Klar geht das!

    So funktioniert das Rücknahmesystem bei Südglas

    Es wird den einen oder anderen überraschen, aber: Mehrweg ist bei Weinflaschen kein neues Thema. Schon in den 1970er Jahren wurden erste Systeme für die Wiederverwendung von Glasflaschen aufgebaut – Jahrzehnte, bevor Nachhaltigkeit zum festen Bestandteil vieler Produktionsprozesse und Markenstrategien wurde. Was damals aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen entstand, gewinnt heute aus ökologischer Sicht erneut an Bedeutung.

    Bei Südglas übernehmen wir für unsere Winzer den gesamten Ablauf. Wir holen die gebrauchten Flaschen ab, reinigen sie und liefern sie in Mehrwegkisten zurück. Für den Winzer bleibt davon im Alltag wenig Aufwand übrig, der ökologische Effekt dagegen ist deutlich messbar. In diesem Beitrag erzählen wir Ihnen, welche Vorteile Mehrweg für Ihren Betrieb mitbringen kann.

    Die Flasche: 1L Schlegel in grün

    Für unser Mehrwegsystem setzen wir auf die 1,0 Ltr Schlegel MCA grün Mehrweg. Sie ist mit einem kurzen Schraubverschluss versehen, der sich beim Reinigen einfach abdrehen lässt. Die Flasche bleibt dabei unbeschädigt und kann anschließend problemlos neu befüllt werden.

    Unsere Mehrweg-Weinflasche: Die 1 Liter Schlegel Flasche

    Nicht jede Flaschenform eignet sich für den Mehrwegkreislauf. Bei Flaschen mit BVS-Mündung bleibt der untere Teil des Verschlusses nach dem Öffnen an der Flasche hängen und muss bei der Reinigung mechanisch entfernt werden. Dabei wird die Flasche leicht beschädigt, was die Anzahl möglicher Reinigungszyklen verringert. Wer auf ein langlebiges, wirklich nachhaltiges Mehrwegsystem abzielt, sollte die Weinflasche deshalb mit dem Blick auf Haltbarkeit auswählen.

    Der Ablauf: Abholung, Reinigung, Rücklieferung

    Das Schöne ist: Wein im Mehrwegsystem zu verkaufen, verursacht nur wenig zusätzlichen Aufwand für Produzenten, denn wir kümmern uns um die gesamte Logistik. Der Kreislauf besteht bei Südglas aus drei Schritten. Zu Beginn jedes Mehrwegzyklus sammeln wir die geleerten Flaschen beim Winzer ein. Anschließend reinigen wir sie und prüfen sie auf eventuelle Beschädigungen. Danach liefern wir die Flaschen in Mehrwegkisten zurück, bereit für die nächste Abfüllung.

    Für den Winzer entsteht dadurch kaum organisatorische Mehrarbeit. Er muss weder eine eigene Reinigungsanlage vorhalten noch sich mit Logistik oder Lagerung der Flaschen beschäftigen. Die 1L Schlegel MCA grün lässt sich auf diese Weise über viele Abfüllzyklen hinweg einsetzen, bevor eine Flasche aus dem System ausscheidet.

    Die Bilanz: Was zeigen die Zahlen?

    Wie stark sich Mehrweg ökologisch auszahlt, hat der Weincampus Neustadt 2024 in einer Untersuchung zum CO₂-Fußabdruck von Einweg- und Mehrwegflaschen ermittelt. Das Ergebnis: Während der CO₂-Ausstoß pro Flasche bei Einweg über alle Umläufe hinweg konstant bleibt, sinkt er bei Mehrweg mit jedem weiteren Zyklus. Nach 5 Umläufen liegt die Einsparung bereits bei 16 Prozent, nach 10 Umläufen bei 26 Prozent und nach 40 Umläufen bei 33 Prozent gegenüber der Einwegflasche.

    Der Effekt entsteht, weil die energieintensive Glasherstellung nur einmal anfällt, während die Flasche danach wiederholt genutzt wird. Reinigung, Transport und Logistik verursachen zwar ebenfalls Emissionen, liegen aber deutlich unter dem Aufwand für die Produktion einer neuen Flasche.

    Das Image: Was denken Kunden?

    Viele Weintrinker sind Traditionalisten – findet bei ihnen wohl auch eine Mehrweg-Weinflasche Anklang? Fragt man Verbraucher nach ihrer Haltung zu diesem Thema, ergibt sich ein sehr klares Meinungsbild: 88% finden die Idee der Mehrweg-Weinflasche gut oder sehr gut, weniger als 5% lehnen sie ab. Sogar ein eventuelles Pfand tut dem Wohlwollen keinen Abbruch. Immer noch 75% der deutschen Weinkonsumenten sind bereit, das Flaschenpfand auch bei Wein zu bezahlen.

    Der Mehrwegkasten kommt ebenfalls gut weg: rund 70% fänden so eine Kiste für den Weinkauf und -transport sinnvoll, am liebsten als 6er-Kasten

    Wichtiges für Winzer

    Der Einstieg ins Mehrwegsystem ist recht unkompliziert. Die Etikettierung sollte sich beim Reinigungsprozess jedoch rückstandsfrei entfernen lassen, damit die Flasche für die nächste Befüllung makellos bereitstehen kann. Hier sind Nassleimetiketten gegenüber Selbstklebeetiketten zu bevorzugen. Auch die Wahl der passenden Flaschenform spielt eine Rolle, wie das Beispiel der BVS-Mündung zeigt.

    Ein praktischer Vorteil: Für Mehrwegflaschen fällt keine Entsorgungsgebühr an. Zusätzlich gewinnt das Thema durch die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR an Rückenwind, die Mehrwegsysteme künftig stärker fördern soll.

    Mehrweg im Praxiseinsatz mit Südglas

    Wie sich das System im Weinbaubetrieb einfügt, zeigt sich bei unserem Kunden Oberrot­weiler Winzerverein EG. Dort ist die Rücknahme der Flaschen längst Teil des laufenden Betriebs, ohne dass sie den Arbeitsalltag merklich verändert.

    Oberrot­weiler Winzerverein EG setzt auf 1 Liter Mehrweg-Weinflaschen.

    Das Südglas-Fazit

    Mehrweg für Weinflaschen ist kein neues Konzept – aber eines, das heute wieder an Relevanz gewinnt. Mit der grünen 1L Schlegel haben wir eine perfekt passende Flasche für dieses System im Sortiment. Abholung, Reinigung und Rücklieferung übernehmen wir für Winzer, so dass der organisatorische Teil überschaubar bleibt. Die CO₂-Einsparung wächst sogar über die Anzahl der Umläufe, und die Akzeptanz bei Kunden für das Konzept ist sehr hoch.

    Möchten Sie wissen, ob Mehrweg-Weinflaschen auch für Ihren Betrieb geeignet wären? Wir beraten Sie gern und unverbindlich zu Ihren Möglichkeiten. Kontaktieren Sie uns unter info@suedglas.de oder +49 7667 91940.

  • Verkaufstipps für Hofladen und Markt

    Verkaufstipps für Hofladen und Markt

    So werden Ihre Produkte am Stand und im Hofladen zum Hit

    Imker oder Winzer, Manufaktur oder Hofladenbetreiber: Wer auf dem Markt oder im eigenen Laden verkauft, steht mit seinen Waren dem Kunden persönlich gegenüber. Das Einkaufserlebnis ist ein ganz anderes als im klassischen Supermarkt. Das bringt einige Vorteile mit, sei es die persönliche Beratung oder die Entscheidungshoheit über die Warenpräsentation.

    Bei Südglas arbeiten wir regelmäßig mit kleineren Produzenten zusammen und kennen deshalb auch Herstellerbedürfnisse abseits des Einzelhandel Regals. Die Präsentation der eigenen Gläser und Flaschen bewusst zu gestalten, wirkt sich in unserer Erfahrung direkt auf die Verkaufszahlen aus. Das Schöne ist: Ein zusätzliches Marketingbudget braucht man dafür nicht – es sind oft schon kleine Veränderungen, die den Unterschied machen.

    © Strudel’s Scheunenlädele

    Vorgepackte Sets als Entscheidungshilfe

    Auf größeren Märkten ist das Angebot enorm. Viele Stände und Produkte konkurrieren um die Aufmerksamkeit der Einkaufenden. Ist die Auswahl zu groß, kaufen Kunden am Ende manchmal gar nichts. Wenn sehr ähnliche Produkte wie z.B. zehn verschiedene Marmeladensorten nebeneinanderstehen, setzt bei vielen Menschen eine gewisse Überforderung ein. Eine schöne Lösung dafür: Vorgepackte Sets, etwa drei verschiedene Sorten in einem Tragekarton. Der Kunde bekommt direkt ein abgestimmtes Produktangebot – und das eignet sich ideal auch als spontanes Mitbringsel oder Geschenk.

    Solche Sets lassen sich mit wenig Aufwand zusammenstellen. Ein einfacher Tragekarton reicht dafür schon aus und macht aus Einzelgläsern ein attraktives Kombi-Produkt. Das Angebot mehrerer Produkte im Set vermittelt außerdem ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, weil Mehrfachpackungen unbewusst als preisgünstiger wahrgenommen werden.

    Stapelung mit System statt wildem Haufen

    Das ist ein Phänomen, das vor allem Marktstände betrifft: Gern stehen Gläser und Flaschen „einfach herum“, in loser Reihe oder als improvisierte Pyramide. Präsentiert man eine größere Menge an Produkten, wirkt das schnell unübersichtlich und lässt den Stand weniger einladend erscheinen. Auch hier gibt es ein paar einfache Handgriffe, die sofort einen harmonischen Rahmen schaffen.

    © Hakuna Matata Freiburg

    Eine klare Ordnung tut jedem Sortiment gut. Die eine magische Patentlösung gibt es dafür nicht, wohl aber einige gestalterische Regeln, an denen Sie sich orientieren können: Gruppieren Sie Sorten nach Farbe oder Größe, stellen Sie gleiche Produkte in Reihen hintereinander. Holzkisten, kleine Stufenständer oder Tabletts für Produktgruppen schaffen Tiefe und Struktur – das ist vor allem bei einem größeren Sortiment sehr hilfreich. Testprodukte sollten gut sichtbar, hygienisch und einladend aufgestellt werden.

    Blickhöhe nutzen

    Die „Sichtzone“ und die „Greifzone“ kennt man aus der Regalpsychologie der Supermärkte, aber auch wir können uns das Prinzip auf kleineren Verkaufsflächen zunutze machen. Der wichtigste Punkt: Was zu tief oder zu hoch steht, wird schneller übersehen. Produkte auf Augen- und Griffhöhe nehmen Kunden dagegen am häufigsten wahr und kaufen sie eher. Am Marktstand ist es also sinnvoll, sich die eigenen Waren einmal aus Kundenperspektive anzuschauen. Sieht man alle Produkte gut oder verschwinden einige aus dem Sichtfeld? Worauf fällt der Blick als Erstes?

    Die umsatzstärksten oder margenstärksten Produkte gehören genau dorthin, wo der Blick zuerst landet. Neuheiten oder Saisonware profitieren ebenfalls von dieser Position, weil sie so automatisch mehr Aufmerksamkeit bekommen als in der zweiten Reihe.

    © Strudel’s Scheunenlädele

    Eine Beschriftung ist wie eine Einladung

    Handgeschriebene Etiketten wie aus Omas Küche haben einen besonderen Charme und können sehr hochwertig wirken. Geeignet sind sie wegen der nötigen „Handarbeit“ aber eher für kleine Sortimente. Eine kurze, gut lesbare Kennzeichnung funktioniert hier am besten: Produktname, Inhalt, bei Bedarf ein Hinweis auf Besonderheiten wie „bio“ oder „aus eigener Ernte“. Bei größeren Produktchargen ist ein vorgefertigtes Etikett sinnvoller. Wir beraten Sie gern zur Gestaltung und den Möglichkeiten für das gewählte Glas. Man kann auch ohne eine echte Handbeschriftung die besondere Manufaktur-Anmutung zu erzeugen.

    Handgemachte Schilder am Regal oder Stand passen ebenfalls gut zum Hofladen-Charme, sollten aber trotzdem sauber und lesbar bleiben. Wer mag, kombiniert das mit einem kleinen, saisonalen Element auf dem Schild, etwa einem Zweig oder getrockneten Blüten – so ein Blickfänger kostet wenig, fällt aber auf.

    © Strudel’s Scheunenlädele

    Impulskäufe gezielt fördern

    Die Atmosphäre eines schönen Marktes lädt zum Umschauen und Ausprobieren ein. Deshalb entsteht – je nach Publikum und Standort – ein Teil der Umsätze am Stand nicht durch geplante Käufe, sondern spontan. Diese Impulskäufe kann man gut nutzen: Mit Waren, die nah am Kunden positioniert sind und sich ganz einfach mitnehmen lassen. Beispiele für geeignete Produkte sind etwa kleine Probiergläser oder ein Mini-Set verschiedener Sorten zum Verschenken.

    Falls Sie einen gesonderten Kassenbereich haben: Was um die Kasse herumsteht, wird vor dem Bezahlen noch einmal bewusst wahrgenommen. Kleine, preisgünstige Produkte sind an dieser Stelle besonders erfolgreich.

    Aus der Praxis

    Wie sich diese Prinzipien für ganz unterschiedliche Marken und Produkte umsetzen lassen, zeigen Beispiele von Südglas-Kunden wie der Hofverkauf von Hakuna Matata in Freiburg, dem Bohrerhof in Feldkirch, dem Franz-Xaver-Hof in Waldkirch-Buchholz oder Strudel’s Scheunenlädele in Kirchzarten. Vom kleinen Verkaufsstand bis zum größeren Hofladen repräsentieren diese Hersteller eine große Vielfalt. Sie alle zeigen, dass individuelle Lösungen für kleinere Unternehmen besonders gut funktionieren.

    © Bohrerhof

    Das Südglas-Fazit

    Ein ansprechender Marktstand oder ein gemütlicher Hofladen braucht kein großes Budget, um bei Einkaufenden zur Stammadresse zu werden. Kleine Maßnahmen wie unsere oben beschriebenen Tipps schaffen bereits eine einladende Atmosphäre, die Kunden zum Umschauen und Stöbern anregt.

    Südglas liefert dafür passende Weithalsgläser, Verpackungen und natürlich eine unverbindliche Beratung für kleine wie größere Mengen. Haben Sie Fragen zur passenden Ausstattung für Ihren Stand oder Laden? Melden Sie sich bei uns unter info@suedglas.de oder +49 7667 91940.

  • Das Zusammenspiel von Verschluss, Flasche und Verpackung

    Das Zusammenspiel von Verschluss, Flasche und Verpackung

    So wirken Glas, Deckel und Umverpackung als Einheit zusammen

    Ist es die Flasche, die den größten Eindruck hinterlässt? Ein besonderer Verschluss? Oder vielleicht die elegante Kartonage? Einzelne Elemente entscheiden am Point of Sale selten über den Kauf. Sie erzeugen jeweils nur einen Teil der Wirkung. Das attraktivste Gesamtbild entsteht im Zusammenspiel aller drei Komponenten. Wie ein Produkt im Regal oder im Geschenkkorb tatsächlich ankommt, lässt sich also über mehrere Hebel steuern.
    Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass Hersteller sich gern vorrangig mit der Flasche beschäftigen, dann mit dem Verschluss – und erst später mit der Verpackung drumherum. Die jeweiligen Elemente werden oft als Einzelteile behandelt, nicht als Ganzes. Das ist nachvollziehbar, führt aber öfter dazu, dass die drei Teile am Ende nicht harmonisch wirken.

    Drei Elemente, ein Eindruck

    Glas, Verschluss und Umverpackung sprechen unterschiedliche Sinne an. Sie werden am Regal jedoch fast gleichzeitig wahrgenommen. Die Flasche liefert Form und Haptik, der Verschluss das optische Tüpfelchen auf dem i (und später das Öffnungserlebnis). Kartonage oder Tüte schaffen einen optischen Rahmen, der den Blick subtil lenkt.


    Passen diese drei Ebenen nicht zusammen, entsteht ein Bruch. Meist wird er nicht bewusst vom Verbraucher gesehen, aber unterbewusst gespürt. Eine hochwertig wirkende Flasche in einer einfachen Standardtüte etwa: Das wirkt uneinheitlich und nimmt der Wertigkeit der Flasche etwas weg. Umgekehrt kann eine abgestimmte Kombination die Wirkung jedes einzelnen Elements verstärken. Idealerweise ist das Ganze dann mehr als die Summe seiner Teile.

    Weithalsgläser: Manufaktur bis Marktstand

    Bei Produkten in Weithalsgläsern, etwa Marmeladen, Chutneys oder Honig, übernimmt die Umverpackung oft eine besonders wichtige Rolle. Gerade auf Wochenmärkten, in Hofläden oder beim Verkauf als Geschenkset macht es einen Unterschied, wie sich Waren präsentieren. Ein schön verpacktes Set zieht den Blick an, ein gut gestaltetes Produkt vermittelt die Qualität seines Inhalts.


    Für den Transport und die Präsentation mehrerer Gläser bietet sich zum Beispiel der 3er-Tragekarton Vario Nr. 30 Kraft an. Für kleinere Sets eignet sich die Vario-Tüte Nr. 4 für 2 Gläser mit ihrer offenen Welle, die einen Blick auf den Inhalt freigibt und so schon vor dem Kauf Appetit macht.

    3er Tragekarton Vario Nr. 30 Kraft
    Vario Tüte Nr.4

    Wein und Sekt: Einzelflasche oder Geschenkset

    Wein und Sekt werden als einzeln verpackte Flasche gern verschenkt, aber auch als mehrteiliges Präsent. Für diesen Bereich haben wir in unserem Sortiment zum Beispiel Faltschachteln für 1, 2 oder 3 Flaschen auf Lager. Natürlich bieten wir auch Tragekartons für größere Mengen und Tragetaschen und Tüten für den unkomplizierten Transport – ab Hof oder direkt aus dem Laden.

    Faltschachtel 1er
    Faltschachtel 2er
    Faltschachtel 3er

    Welche Variante sinnvoll ist, hängt in erster Linie vom Vertriebskanal ab. Für den Verkauf direkt am Weingut eignet sich oft eine einfache Tragetasche oder ein funktionaler Tragekarton. Eine Geschenkverpackung für den Einzelhandel oder den Marktstand sollte etwas hochwertiger sein. Hier passt zum Beispiel eine schöne Faltschachtel oder edlere Tragetasche, die die Flasche harmonisch ergänzt.

    Spirituosen: Blick durchs Fenster

    Ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel aller Gestaltungs-Elemente sind unsere Faltschachteln mit Sichtfenster, wie die 1er-Faltschachtel Spirit Wood mit Fenster oder die 1er-Faltschachtel Spirit natur mit Fenster. Anders als eine geschlossene Kartonage lässt das Fenster einen Blick auf Flasche und Verschluss zu, noch bevor die Verpackung geöffnet wird.

    1er-Faltschachtel Spirit Wood mit Fenster
    1er Faltschachtel Spirit natur mit Fenster

    Diese Kombination zeigt anschaulich, wie eine durchdachte Gesamtgestaltung wirkt: Die Kartonage in Holzoptik oder Naturton bildet den Rahmen für die Flasche. Wenn Hersteller eine besondere Flasche und einen wertigen Verschluss gewählt haben, lohnt es sich, diese Investition auch sichtbar zu machen. Sie sie hinter geschlossener Kartonage zu verstecken, wäre doch eine verschenkte Gelegenheit.

    Gestaltung als gemeinsame Aufgabe

    Wie man eine Kombination von Flasche und Verschluss findet, die zum Produkt und der Marke passt, haben wir in unseren Beiträgen bereits öfter besprochen. Für alle Fälle, in denen eine Umverpackung sinnvoll oder notwendig ist, kommt sie als drittes Element dazu, das viele weitere Designmöglichkeiten eröffnet.

    Optionen für attraktive Kombinationen gibt es unzählige, deshalb fängt man am besten mit einigen grundsätzlichen Punkten an:

    • Welche Farbe hat die Flasche, welches Material der Verschluss, und wie lässt sich das in der Kartonage oder Tüte aufgreifen?
    • Muss die Verpackung den Blick auf das Produkt freigeben, oder soll sie eher zurückhaltend wirken und dem Inhalt die Bühne überlassen?

    Diese und viele weitere Fragen ergeben sich aus dem Gestaltungsprozess, den wir bei Südglas gern von Anfang an unterstützen.

    Das Südglas-Fazit

    Unser Rat: Betrachten Sie Flasche, Verschluss und Umverpackung als Einheit. Das Zusammenspiel dieser drei Elemente hat einen großen Einfluss darauf, ob ein Produkt am Point of Sale die Blicke auf sich zieht.


    Sie sind noch nicht ganz sicher, wo Sie mit ihrem Verpackungskonzept anfangen sollen? Wir beraten Sie ausführlich dazu, wie sich Flasche, Verschluss und Verpackung zu einem stimmigen Gesamtbild verbinden lassen.

    Kontaktieren Sie uns unverbindlich unter info@suedglas.de oder +49 7667 91940.

  • Saisonales Packaging als Verkaufsbooster 

    Saisonales Packaging als Verkaufsbooster 

    Gut verpackt? Gern verschenkt!
    So steigern Sie Ihren Absatz mit Sondereditionen

    Saisonale Hochphasen sind im Handel oft wichtige Verkaufsanlässe: Weihnachten, Ostern, die Sommerferien, manchmal auch regionale Feste oder Feiertage. Für viele Produzenten entscheiden diese „heißen Phasen“ über den Umsatz eines ganzen Quartals. Was in dieser Zeit oft unterschätzt wird? Die Rolle der Verpackung selbst. Sie kann – das haben wir in unseren Beiträgen ja schon öfter besprochen – viel zum Absatz beitragen.

    Wie stark saisonales Packaging als Verkaufsimpuls wirkt, beobachten wir bei Südglas jedes Jahr aufs Neue: Eine Sonderedition mit limitierter Flasche, besonderer Farbe oder festlicher Kartonage zieht im Regal die Blicke auf sich. Sie vermittelt Wertigkeit als Geschenk – und gibt Handelspartnern einen guten Grund für Platzierung und Bewerbung. Saisonale Verpackungen lassen sich außerdem sehr gut planen und terminieren. Die meisten Anlässe wiederholen sich ja jährlich und können deshalb mit genügend Vorlaufzeit in die Vertriebsstrategie eingeplant werden.

    Warum saisonale Verpackung funktioniert

    Konsumenten kaufen in der Saison anders als im restlichen Jahr. Viele Menschen sind auf der Suche nach Geschenken, und besonders zu Anlässen wie Weihnachten wächst die Bereitschaft, für ein besonderes Produkt auch etwas mehr auszugeben. Eine limitierte Sonderedition spricht genau dieses Bedürfnis an: Sie signalisiert „das ist etwas Gutes“, ohne dass die Rezeptur oder die Markenbotschaft verändert werden muss.

    Saisonale Auflagen erschließen zusätzliche Kaufanlässe wie etwa das klassische Weihnachtsgeschenk. Gleichzeitig stärken sie auch die generelle Sichtbarkeit der Marke im Regal. Das ist vor allem für kleinere Produzenten eine perfekte Chance, auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Hebt sich ein Produkt deutlich von den Konkurrenzprodukten ab, wird es eher in die Hand genommen. Dass dieser haptische Moment oft entscheidend für den Kaufimpuls ist, haben wir in unserem Beitrag zur Individualisierung schon ausführlicher besprochen.

    Welche Optionen bietet Südglas für saisonale Auflagen?

    Saisonales Packaging lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise umsetzen. Je nach Produkt, Anlass und gewünschter Stückzahl bieten sich verschiedene Möglichkeiten für eine individuelle Sonderedition:

    • Motivflaschen: Stern, Weihnachtsbaum oder ausgefallenere Formen wie Teddybär- oder Kerzenflaschen eignen sich besonders für Liköre, Spirituosen und Sirup. Wichtig ist dabei, die Möglichkeiten zum Befüllen und Etikettieren bereits bei der Auswahl der Flasche zu berücksichtigen. Wir beraten Sie gern dazu.
    • Besondere Etiketten: Mit selbstklebenden Etikett lässt sich eine bestehende Flasche einfach und kostengünstig saisonal gestalten. Weihnachtsmotive, sommerliche Designs oder limitierte Editionen sind so ohne Änderung der Flaschenform möglich.
    • Individualisierung der Flasche durch Lackierungen und Bedruckungen: Eine individuelle Lackierung oder Bedruckung macht aus einer bestehenden Flasche eine besondere saisonale Sonderedition. Farbige Lackierungen in Rot, Grün oder Gold verleihen beispielsweise einen festlichen Charakter. Mattierungen oder dezente Motive eignen sich dagegen, wenn die Gestaltung besonders hochwertig und zurückhaltend wirken soll.
    Beschichtung, Digitaldruck, Folienprägung © PSL GmbH
    • Festliche Kartonagen: Eine hochwertige Geschenkverpackung vermittelt sofort einen besonderen Anlass. Sichtfenster, Prägungen oder saisonale Motive können den Geschenkcharakter zusätzlich unterstreichen.

    All diese Optionen kann man auch mit überschaubaren Stückzahlen wirtschaftlich umsetzen. Das macht saisonales Packaging für kleinere Hersteller ebenso interessant wie für größere. Welche Veredelungsschritte sich bei Ihrem Produkt anbieten und welche Möglichkeiten Ihnen dafür offenstehen, erläutern wir Ihnen gern in einer persönlichen Beratung.

    Weihnachten: Das Paradebeispiel für besondere Verpackungen

    Die Kombination aus Geschenkkultur, gehobener Kaufbereitschaft und einem klar umrissenen Zeitfenster macht die Weihnachtszeit zu einem der planbarsten Verkaufsbooster. Kaum ein Anlass eignet sich so gut für saisonales Packaging.
    Für Spirituosen- und Weinhersteller bewähren sich hier oft klassische Gestaltungsdetails: Warme Farbtöne, dezente Prägungen mit winterlichen Motiven oder eine hochwertige Geschenkkartonage mit Magnetverschluss. Ein saisonal gestalteter Verschluss, etwa in Gold oder mit weihnachtlichem Aufdruck, unterstreicht den Gesamteindruck– kann aber als Highlight auch für sich allein stehen, wenn es zur Flasche passt.

    Wichtig ist in jedem Fall die Balance: Die Weihnachtsverpackung sollte als Teil der Markenfamilie erkennbar sein und nicht wie ein völlig eigenständiges Produkt wirken.

    Saisonalität als planbares Instrument

    Was saisonales Packaging von anderen Marketingaktionen unterscheidet? Die Planbarkeit. Die für eine Marke relevanten Anlässe stehen im Jahreszyklus langfristig fest. Nach einigen Jahren liegen auch Zahlen zur Nachfrage vor. Damit lässt sich der gesamte Prozess bequem terminieren, von der Gestaltung über die Musterphase bis zur Produktion.

    Aus unserer Erfahrung empfiehlt sich ein Vorlauf von mehreren Monaten, besonders für Veredelungen wie Lackierungen oder Prägungen. So bleibt genug Zeit für Musterfreigaben und eine realistische Mengenplanung, ohne dass Hersteller kurz vor Saisonstart unter Zeitdruck geraten. Wenn Sie saisonale Verpackungen als festen Bestandteil in die Produktionsplanung integrieren, können Sie den Verkaufsvorteil Jahr für Jahr wiederholen. Die Erfahrungen der Vorsaison helfen jeweils bei der Optimierung der kommenden Anlässe.

    Das Südglas-Fazit: Eine Maßnahme für jedes Jahr